Woche 1: Abbruch der bestehenden Gebäude

qnipp baut ein Büro, und nach mehreren Monaten Planungsphase, dann Bauverhandlung und Wartefrist, startete diese Woche die Umsetzung des Projekts mit dem Abbruch der bestehenden Gebäude.

Den Großteil der Dachziegel haben Freunde und ich abgedeckt, um sie aufzuheben bzw. bei anderen Hütten und Lagerplätzen wiederzuverwenden. Die Fenster und Türen haben mittels Willhaben ein neuen Einsatzort gefunden. Also war von meiner Seite alles vorbereitet, dass am Montag der Dachstuhl entfernt werden konnte.

Beim letzten Schnitt erwischte der Arbeiter das Stromkabel, das über den alten Dachboden zu unserem Haus führt – erster Stromausfall diese Woche. Danach war der Bagger im Einsatz, um Stück für Stück das alte Gebäude abzubrechen.



Die zweite Unterbrechung der Stromversorgung war am Dienstag, wo unser Wohnhaus an eine andere Leitung gehängt wurde, damit keine stromführenden Teile mehr im Abbruchobjekt waren.

Am Mittwoch war für den Bagger anfangs Ruhetag. Stattdessen waren der Stromversorger und ein Elektrounternehmen damit beschäftigt, den Verteilerkasten aus der Wand des alten Hauses auf die andere Seite des Gehsteigs zu verlegen – das dritte Mal ohne Strom. Dieses Mal waren auch die Nachbarn betroffen.

Kaum war das erledigt, war schon wieder das Abbruchunternehmen vor Ort, um die Arbeit fortzusetzen. So blieben wir trotz der ungeplanten Unterbrechungen im Zeitplan.


Das neue Gebäude grenzt unmittelbar an ein Nachbarhaus, das geschätzt über 100 Jahre alt ist. Weil es keine Pläne gibt, war unklar, wie das Fundament ausgeführt ist. Entsprechend wurden im Baubescheid mehrere Auflagen erteilt, um sicherzustellen, dass das Anrainerobjekt durch unsere Bautätigkeit nicht gefährdet wird. Eine davon war die Durchführung eines Probeschlitzes. Der Bagger arbeitete entlang der Wand vorsichtig tiefer, per Hand wurde die Erde von der Wand entfernt. Als wir bei 130 Centimeter Tiefe auch noch immer Fundament vorfanden, war große Erleichterung spürbar. Die Fundamente meines Hauses reichen nur 105 Centimeter tief (es bekommt keinen Keller), sodass hier keine zusätzlichen Maßnahmen wie beispielsweise das Unterfangen des Hauses erforderlich sind.

Am Freitag wurden die Reste des Hauses weggeräumt. Am Nachmittag wurde der Regen so stark, dass die Arbeit beendet wurde, um die Straße nicht zu stark zu verschmutzen. Meine Baustellentafel wurde ebenfalls geliefert, und ich verbrachte den Abend mit der Montage derselben.

Heute, Samstag, war der Bagger noch einmal im Einsatz, um das endgültige Niveau herzustellen, damit nächste Woche die Fundamente und die Bodenplatte hergestellt werden.

Über Franz Knipp

Geboren 1975, erster eigener Computer 1984, erste eigene Webseite 1995, erster Blog 1999 in Spanien. Seit 2000 Programmierer und Projektleiter. Inzwischen verheiratet und dreifacher Vater. 2011 Gründung eines Software-Unternehmens. Aktuell Obmann der Waldorfinitiative Sonnenland und Landessprecher der Open Source Expert Group Burgenland.
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