Viel Garten

Letztes Jahr bauten wir unseren Schwimmteich, heuer sind die Grasflächen an der Reihe. Da steht auch der 700m²-Garten hinter der Scheunenstraße (wo vor ein paar Jahrzehnten der Mühlbach floss) am Programm, den Schwiegerpapa, Schwiegeronkel und ich vor über einem Jahr gerodet haben.

Den ersten Schritt machte der Bagger, der die Sandsteine so verteilte, dass unser Garten eine passierbare Einfahrt bekam. Dadurch war auch gleich das ganze Schnittgut an einer Stelle zusammengeschoben, das im zweiten Schritt von einer Forstfräse zerkleinert wurde. Leider gibt es davon keine Bilder. Diese Forstfräse kann stehende Bäume mit bis zu 35 Centimeter Stammstärke zerlegen, sodass davon nichts mehr zu sehen ist. Bei uns war das gar nicht erforderlich, solche Stämme haben wir als Brennholz aufgehoben. Dieses Youtube-Video zeigt dieses Gerät im Einsatz.

Gestern war die Stockfräse im Einsatz. Diese zerkleinert alles, auch Steine, bis zu 50 Centimeter Tiefe im Boden. Auf diese Art und Weise verschwinden die Wurzelstöcke, ebenso werden alle Wurzeln von Flachwurzlern zerstört, sodass man nicht befürchten muss, dass hier die alten Bäume wieder austreiben. Im Hinblick auf die Akazien und Hollunderbüsche, die sich bei uns recht zahlreich vermehren, ist das wichtig.

Im Kriechgang zog der 300PS-Traktor die Maschine durch unseren Garten, eine feine Erde bedeckt den Boden. An ein paar Stellen liegen noch längere Holzstücke, die wir vor dem Säen des Rasens händisch entfernen werden. Um die Erde ein bisschen gleichmäßiger zu verteilen, wird die kommende Woche noch mit einem Grubber der Boden bearbeitet.

Auch der Garten vor unserem Haus wird fertiggestellt. Eine große Sandkiste und das Klettergerüt mit zwei Schaukeln warten auf die Kinder, allerdings muss vorher das Gras wachsen, das wir bereits gesät haben.

PS: Wer genau schaut, findet mich auf den Fotos in meiner Forstmontur 😉 Ich verbrachte den gestrigen Nachmittag mit der Motorsäge und den Bäumen, die im Bereich unserer Grundstücksgrenze am Nachbargrund wachsen.

Über Franz Knipp

Geboren 1975, erster eigener Computer 1984, erste eigene Webseite 1995, erster Blog 1999 in Spanien. Seit 2000 Programmierer und Projektleiter. Inzwischen verheiratet und dreifacher Vater. 2011 Gründung eines Software-Unternehmens. Aktuell Obmann der Waldorfinitiative Sonnenland und Landessprecher der Open Source Expert Group Burgenland.
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