Zweiter und dritter Schisonntag

Heute waren Sarah und ich wieder am Stuhleck, wo Sarah den dritten Tag ihres Schikurses absolvierte.

Nachdem es letzte Woche nicht so toll war, gab es keinen Bericht. Die wesentlichen Punkte möchte ich kurz schildern: Am Vormittag baute ich einen mittelschweren Sturz, sodass ich eine Pause einlegen wollte. Dies traf sich insofern gut, als dass Sarah schon vor dem Mittagessen nicht mehr in ihrer Gruppe fahren wollte. So hatte sie mich am Nachmittag als Privatlehrer, bei dem sie nicht auf die anderen Kinder warten musste, sondern eine Runde nach der anderen drehte: Das flache Stück hinunter, auf das Förderband, wieder hinauf, und so weiter. Ich lief immer mit und kam so auf meine Meter.

Mein Sturz war zum Glück nichts Schlimmes – aus Sicht des Unfallchirurgen: Geprellte Halswirbelsäule, verstauchter Mittelfinger. Inzwischen sind die Schmerzen weitgehend verschwunden, aber die ersten Tage waren unangenehm.

Heute war es anders: Die Wetterbedingungen waren traumhaft, entsprechend viele Wintersportler waren am Berg. Sarah hatte vor ihrem Kurs ein paar intensive Kuschelminuten mit mir, machte aber dann den ganzen Vormittag brav mit. Zu Mittag gab es zum dritten Mal unser Schifahrmenü: Frankfurter mit Pommes und Germknödel – je eine Portion, die wir dann gemeinsam essen.

Der Nachmittag begann mit einer Neuigkeit für Sarah. Der Kurs fand auf einem anderen Übungshang statt, und auf dem Weg dorthin fuhr sie zum ersten Mal mit einem Babylift – zwischen den Schiern eines Bekannten, der uns begleitete. Das gefiel ihr, und so war die Motivationslosigkeit der Vorwoche verschwunden.

Am Heimweg gab es noch einen Zwischenstopp beim Kirchenwert in Maria Schutz, wo wir uns mit den legendären Klosterkrapfen stärkten.

Einmal noch, dann ist der Schikurs vorbei.

Über Franz Knipp

Geboren 1975, erster eigener Computer 1984, erste eigene Webseite 1995, erster Blog 1999 in Spanien. Seit 2000 Programmierer und Projektleiter. Inzwischen verheiratet und dreifacher Vater. 2011 Gründung eines Software-Unternehmens. Aktuell Obmann der Waldorfinitiative Sonnenland und Landessprecher der Open Source Expert Group Burgenland.
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1 Response to Zweiter und dritter Schisonntag

  1. Birgit sagt:

    Das Skigebiet um den Semmering ist toll um die ersten „Skiversuche“ zu machen. Besonders der Babylift ist super; am Anfang kann man das Kind noch begleiten und ehe man sich versieht wollen sie schon ganz alleine gezogen werden! Den Kirchenwirt habe ich auch noch Erinnerung, ebenfalls ein fixer Stop bei meinen Skikursen, die aber schon etwas länger her sind ;)!

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