Der Fahrplan für Oslip ist da

Eine Woche bin ich an meinem Projekt gesessen: Ein Fahrplan für Oslip, wo alle Busverbindungen sowie die Bahnverbindungen vom nächstgelegenen Bahnhof Schützen am Gebirge zusammengefasst dargestellt sind. Bei der Recherche war ich überrascht, dass es im Gegensatz zur gefühlten schwachen Anbindung eigentlich eine eigentlich recht große Zahl von Verbindungen gibt, sodass die zwei Seiten eng bedruckt sind.

Das große Manko sind die langen Fahrzeiten. Für den Fußweg nach Schützen am Gebirge brauche ich von zu Hause 30 Minuten; wenn ich dann dort in den Zug einstiege, wäre das oft schneller als die Busverbindung ab Oslip. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf – bei abgestimmten Fahrplänen könnte man die Strecke Oslip–Wien in 1h15min zurücklegen, wie zufällige Bus-Bahn-Kombinationen zeigen (siehe Abfahrt um 6:43 Uhr ab Oslip Ortsmitte).

Der Fahrplan sollte in den nächsten Tagen an alle Osliper Haushalte verteilt werden.

Download: Fahrplan Oslip 2011

Ich freue mich sehr über Feedback. Ich habe den Plan mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, aber trotzdem kann ich die Fehlerfreiheit nicht garantieren.

Zuletzt noch ein Tipp an die Buspendler: Der Bus um 16:55 Uhr von Wien nach Eisenstadt ist oft verspätet, sodass der Anschluss nicht sichergestellt ist. Hier empfiehlt sich die Fahrt mit dem Eilkurs um 16:45 Uhr.

Wer Fragen zum Fahrplan hat, kann gerne die Kommentarbox unten verwenden.

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Sarahs fünfter Geburtstag

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Die Ikea-Familie

Am Donnerstag waren wir gemeinsam mit unseren Besuchern aus dem Innviertel in der Shopping City Süd – es war dort gar nicht viel los und dank Klimaanlage die Temperaturen erträglicher als im Freien.

Beim IKEA ließen wir uns überreden, Modell für ein personalisiertes Cover des Ikea-Katalogs zu stehen. Wir setzten uns in die Kulisse, ein Profifotograf lichtete uns ab. Nach Erledigung aller Einkäufe holten wir unsere Exemplare ab. Wir finden das Foto sehr gut gelungen, doch seht selbst:

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Ein Monat mit dem Nokia E7

Dank eines Kollegen konnte ich jetzt schon über ein Monat ein Nokia E7 testen. Das Gerät gehört zu den Businessmodellen und ist mit der vollständigen Schreibmaschinentastatur ein Nachfahre der legendären Communicator-Serie. Im Vergleich zu meinem 3 Euro-Telefon bietet es viel mehr Möglichkeiten. Leider konnte es mich nicht restlos überzeugen.

Alles super, …

Das Gerät bietet von der Ausstattung alles, was ein sehr gutes SmartPhone ausmacht: Großer, gut lesbarer Touchscreen, UMTS, WLAN, Bluetooth, GPS-Empfänger, Anschlussmöglichkeiten für USB-Geräte (z. B. eine Maus) oder einen HDMI-Ausgang für den Fernseher. Hier bleiben keine Wünsche offen. Das geschlossene Metallgehäuse macht einen edlen, soliden Eindruck. Der Akku lässt sich nicht wechseln.

Nokia gehört wohl zu den besten Telefonhardware-Produzenten, die lange Erfahrung macht sich so auch bei der ausklappbaren Tastatur positiv bemerkbar. Die Mechanik funktioniert einwandfrei und ist so gebaut, dass sie ein Mobiltelefonleben hält. Die Tastatur selbst hat einen klaren Druckpunkt. So tippt man problemlos längere Nachrichten. Zum Glück hat man den Schwachsinn mit der dreireihigen Tastatur wie beim N900 wieder aufgegeben.

Die eingebaute 8-Megapixel-Kamera mit Autofocus macht scharfe Bilder. Der eingebaute Blitz ist recht stark, auch die Reaktionszeit ist erfreulich kurz. Sogar eine Zoom-Funktion wird angeboten. Die Fotos sind von der Qualität in jedem Fall ausreichend für Papierabzüge.

… oder so

Soweit klingt alles toll. Die Enttäuschungen stellten sich erst mit der regelmäßigen Verwendung ein.

In meinem Haus (aber auch im Garten) ist das Telefonieren schwierig, unabhängig vom Netzbetreiber ist der Empfang immer an der Grenze. Leider ist das auch bei Nokia nicht anders. Was hier jedoch störend ist, ist die fehlende Möglichkeit einer Wiederwahl mit ein oder zwei Tastendrucken.

Beispiel für diesen Ablauf:

  1. Ich wähle „Anrufen“, um in die Telefonapplikation zu gelangen.
  2. Dort gebe ich die Anfangsbuchstaben des Kontakts ein. Die Kontaktsuche ist toll gelöst, so kann man die Namen mit Leerzeichen trennen: „kni fr“ (also 564037) findet meinen Namen und blendet die Verwandten mit demselben Familiennamen aus.
  3. Nach Anwählen meines Kontakts erhalte ich eine Auswahlbox mit meinen Telefonnummern.
  4. Ich wähle eine aus, der Verbindungsaufbau startet.
  5. Der geht bei mir leider meistens nicht. Es erscheint ein Fehler wie „Netz belegt“, „Verbindungsfehler“, „Nur Notrufe“.
  6. Nach dieser Fehlermeldung bin ich wieder am Ende von Schritt 3. Die Nummer kann nicht einfach durch einen Klick wieder gewählt werden, sondern es sind zwei Drucke auf zwei verschiedenen Stellen erforderlich, um den Vorgang zu wiederholen.

Bei meinem Billigtelefon ist die Wiederwahl einfach ein Druck auf die grüne Telefonhörertaste, das kann ich ohne Blick auf den Schirm ausführen.

Ein ähnliches Usability-Problem tritt auch beim eingebauten Browser auf. Ich lese gerne am Telefon die Nachrichten. Das funktioniert so, dass ich einen Beitrag lese und dann auf die vorherige Seite zurückspringe, um den nächsten Beitrag zu lesen. Das geht leider nicht mit einem einzigen Klick, sondern ist ebenfalls ein längerer Weg:

  1. Öffnen des Menüs mit dem Doppelpfeil rechts unten.
  2. Klick auf „Zurück“: Nun erscheint eine graphische Darstellung der History.
  3. Klick auf die vorherige Seite.
  4. Diese wird nun wieder geöffnet.

Dass es auch einfacher gehen kann, zeigt der Opera Browser, der kostenlos für dieses Gerät zur Verfügung steht. Der „Zurück“-Button ist ständig sichtbar, ein Klick genügt, um auf die vorherige Seite zurück zu kehren. Dieser Browser bringt im Gegensatz zu Nokia eine Bildschirmtastatur zur Adresseingabe mit: Nokia stellt bei eingeklappter Tastatur nur einen Zehnerblock dar, wo nicht einmal das Eingabesystem T9 zur Verfügung steht. D. h. zur Eingabe von FK ist 33355 zu tippen. Das ist am Touchscreen eine Herausforderung.

Eine andere Schwäche stellte ich im Zusammenspiel mit meinem Linux-Notebook fest: Mein Billigtelefon kann ich über Bluetooth als Modem verwenden. Dazu war im wesentlichen nur das Pairing erforderlich, danach wurden mir noch drei Fragen zu Land und Netzbetreiber gestellt, fertig. Es gibt sogar die Möglichkeit, das Internet über ein Bluetooth PAN zu nutzen. In jedem Fall ist keine Installation einer zusätzlichen Software erforderlich (im Gegensatz zu Windows).

Jedoch nicht so beim Nokia. Es wird zwar ein Modemzugang erkannt, aber es gelang mir nicht, diesen zum Laufen zu bekommen. Eine Anfrage an den Nokia-Support endete mit folgender Aussage:

Nach ausführlicher Recherche muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie keine Möglichkeit haben Ihr E7-00 als Modem für Ihren MAC zu benutzen.

Auch bei einem anderen Punkt zeigte sich, dass die Software hinter den technischen Möglichkeiten zurücksteht. Durch den großen Bildschirm und die gute Tastatur ist das Gerät für E-Mails prädestiniert. Der Zugang war schnell eingerichtet, Empfang und Versand kein Problem. Eigentlich erwarte ich, dass durch Nutzung von IMAP IDLE das E-Mail in Echtzeit am Mobiltelefon ist. Leider konnte ich dafür trotz mehrerer Tests keine funktionierende Einstellung finden. Als kleinster Abfrageintervall kann 5 Minuten gewählt werden, was für den normalen Alltag sicher absolut ausreichend ist. Bei den dortigen Einstellungen findet sich wiederum ein sinnvolles Feature: Um Akku zu sparen bzw. Ruhestörungen durch neue E-Mails zu verhindern, lässt sich diese Abfrage nach Wochentag und Uhrzeit einschränken.

Thema Akku: Ich war während des ganzen Testzeitraums nie mit einem Akku-Problem konfrontiert. Ich muss das Gerät nur alle zwei bis drei Tage anstecken, und selbst da kommt noch kein Warnung vom Gerät, dass der Akku leer ist.

Fazit

Bei der Hardware ist es ein Spitzengerät, das gut in der Hand liegt und alle Wünsche erfüllt. Leider mangelt es an der Software. Das Betriebssystem (Symbian^3) ist stabil, aber die Umsetzung der eingebauten Applikationen könnte verbessert werden. Nach dem Microsoft-Deal sind aber meine Hoffnungen gedämpft, dass sich in diesem Bereich noch sehr viel tut. Schade für Nokia.

Herzlichen Dank an meinen Kollegen Christian Aysner für das Zuverfügungstellen des Geräts!

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Urlaub im Innviertel

Die Kinder sind bei den Großeltern und heute hab ich Fotos bekommen. Es geht ihnen gut.

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Bootfahren


Das neue Schlauchboot war der Hit heute – ganz ohne ins Wasser zu fallen. Aber bei 21° Wassertemperatur waren wir auch im Wasser.

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Viel Garten

Letztes Jahr bauten wir unseren Schwimmteich, heuer sind die Grasflächen an der Reihe. Da steht auch der 700m²-Garten hinter der Scheunenstraße (wo vor ein paar Jahrzehnten der Mühlbach floss) am Programm, den Schwiegerpapa, Schwiegeronkel und ich vor über einem Jahr gerodet haben.

Den ersten Schritt machte der Bagger, der die Sandsteine so verteilte, dass unser Garten eine passierbare Einfahrt bekam. Dadurch war auch gleich das ganze Schnittgut an einer Stelle zusammengeschoben, das im zweiten Schritt von einer Forstfräse zerkleinert wurde. Leider gibt es davon keine Bilder. Diese Forstfräse kann stehende Bäume mit bis zu 35 Centimeter Stammstärke zerlegen, sodass davon nichts mehr zu sehen ist. Bei uns war das gar nicht erforderlich, solche Stämme haben wir als Brennholz aufgehoben. Dieses Youtube-Video zeigt dieses Gerät im Einsatz.

Gestern war die Stockfräse im Einsatz. Diese zerkleinert alles, auch Steine, bis zu 50 Centimeter Tiefe im Boden. Auf diese Art und Weise verschwinden die Wurzelstöcke, ebenso werden alle Wurzeln von Flachwurzlern zerstört, sodass man nicht befürchten muss, dass hier die alten Bäume wieder austreiben. Im Hinblick auf die Akazien und Hollunderbüsche, die sich bei uns recht zahlreich vermehren, ist das wichtig.

Im Kriechgang zog der 300PS-Traktor die Maschine durch unseren Garten, eine feine Erde bedeckt den Boden. An ein paar Stellen liegen noch längere Holzstücke, die wir vor dem Säen des Rasens händisch entfernen werden. Um die Erde ein bisschen gleichmäßiger zu verteilen, wird die kommende Woche noch mit einem Grubber der Boden bearbeitet.

Auch der Garten vor unserem Haus wird fertiggestellt. Eine große Sandkiste und das Klettergerüt mit zwei Schaukeln warten auf die Kinder, allerdings muss vorher das Gras wachsen, das wir bereits gesät haben.

PS: Wer genau schaut, findet mich auf den Fotos in meiner Forstmontur ;) Ich verbrachte den gestrigen Nachmittag mit der Motorsäge und den Bäumen, die im Bereich unserer Grundstücksgrenze am Nachbargrund wachsen.

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Eröffnung der Schwimmsaison

Am Sonntag haben wir mit Freunden und Nachbarn das Dach vom Schüttkasten abgedeckt.
Sarah und Valerie wollten dann unbedingt ins Wasser, und durften dann auch mit den Füßen rein. Leider ist dann bei einem Mädel die Unterhose nass geworden und beide mussten sie ausziehen. Dann wurde auch noch das Leiberl und das Unterhemd nass – ebenfalls ausziehen.
Die Männer waren nach getaner Arbeit staubig und schmutzig. Jörgen und Franz gingen schwimmen. Wenn die Papas ganz rein dürfen, dann auch die Mädels. Die sind auch kurz rein gesprungen.

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Prinzessin Samuel

Sarah verkleidet sich sehr gerne. Schon lange will sie, dass Samuel das kleine Prinzessinenkleid anzieht. Endlich ließ er es zu.

Und noch ein Foto

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Teichbewohner

Sarah sucht gerne nach unseren Gästen. Endlich konnte ich auch ein Foto machen.

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Fotos von Samuels Geburtstag

Samuel wurde am 15. März 2 Jahre alt. Jetzt gibts endlich Fotos davon.

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Jedem Depp sei App

Mit diesen markigen Worten startete Alexander Reitberger von Fonda die Diskussion beim gestrigen Mobile Monday im Kunsthistorischen Museum in Wien. Das Thema war Web vs. App.

Die Key Note zeigte Ergebnisse einer Studie von Fonda, die die mobilen Auftritte der Top-100 der österreichischen Unternehmen analysierte. Nur 10 dieser Unternehmen bieten eine eigene mobile Version ihres Webauftritts an, bei weiteren 50 ist die Website am Smartphone wenigstens bedienbar. Erschreckend ist es meiner Meinung nach, dass 40 Websites schlicht gar nicht funktionieren.

17 der Unternehmen bieten auch eigene Apps an, wobei hier ein klarer Focus auf dem iPhone bzw. iPad liegt: Nur bei 6 gibt es auch Versionen für andere Betriebssysteme.

Nach der Präsentation startete die Podiumsdiskussion. An sich hätte die Zusammensetzung eine spannende Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglich: Vom Freelancer-Applikationsentwickler über Agenturchef bis zum Auftraggeber waren alle „Stakeholder“ vertreten. Leider war die Diskussion eher lau, der Erkenntnisgewinn begrenzt:

  • Nicht jede Applikation ist als mobile Website umsetzbar (z. B. Navigation, Bildbearbeitung, anspruchsvolle Spiele)
  • Hybrid-Applikationen (z. B. realisiert durch PhoneGap) können nicht mit nativen Applikationen in der Ausführungsgeschwindigkeit mithalten.
  • Mobile Apps werden hauptsächlich aus Marketing-Gründen, z. B. durch die Platzierung im App-Store, eingesetzt.
  • Für manche Unternehmen wäre die Investition in eine mobil verwendbare Website vernünftiger.

Ich kenne einige Applikationen, die nichts anderes als Launcher für mobile Websites sind, da lösen sich die technischen Vorteile einer mobilen App überhaupt in Luft auf.

In einer Diskussion Web vs. App können fairerweise zum jetzigen technischen Stand nur Anwendungen betrachtet werden, in denen der Content die wesentliche Rolle spielt – in Form von Text, Bildern, Videos.

Leider wurden andere Punkte nur angestreift oder gar nicht betrachtet:

  • Wie monetarisiere ich meinen Content? Der Download im App-Store ermöglicht eine Verrechnung, die in einer mobilen Website nicht so einfach möglich ist.
  • Wie ändert sich das Verhalten bei Tablets? Meiner Erfahrung nach sind auf Tablets wie dem iPad normale Websites sehr gut dargestellt, sodass manche mobile Apps hier ihre Berechtigung verlieren.
  • Offline-Verfügbarkeit vs. Aktualität? Die Verfügbarkeit der Daten ohne Datennetz bzw. im Roaming-Fall sind ein wichtiges Pro-Argument für den Einsatz mobiler Applikationen (wobei HTML5 hier schon Möglichkeiten bietet), andererseits ist bei manchen Inhalten eine größere Aktualität höher zu bewerten, z. B. in der Live-Sportberichterstattung.

Der MobileMonday ist nicht nur eine Diskussionsveranstaltung, das Networking mindestens ebenso wichtig. Bei einem ausreichenden Buffet und einer Cocktailbar bot sich dazu reichlich Gelegenheit. Der Caipirinha war hervorragend.

Der nächste Mobile Monday ist am 27. Juni.

Ergänzung 23. März: Inzwischen gibt es den offiziellen Review auf mobilemonday.at, inklusive Folien und Fotos. Ein kurzes Video mit Statements der Diskussionsteilnehmer steht ebenfalls zur Verfügung.

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Faschingsfeier

Wir hatten gestern daheim eine kleine Faschingsfeier.

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Zweiter und dritter Schisonntag

Heute waren Sarah und ich wieder am Stuhleck, wo Sarah den dritten Tag ihres Schikurses absolvierte.

Nachdem es letzte Woche nicht so toll war, gab es keinen Bericht. Die wesentlichen Punkte möchte ich kurz schildern: Am Vormittag baute ich einen mittelschweren Sturz, sodass ich eine Pause einlegen wollte. Dies traf sich insofern gut, als dass Sarah schon vor dem Mittagessen nicht mehr in ihrer Gruppe fahren wollte. So hatte sie mich am Nachmittag als Privatlehrer, bei dem sie nicht auf die anderen Kinder warten musste, sondern eine Runde nach der anderen drehte: Das flache Stück hinunter, auf das Förderband, wieder hinauf, und so weiter. Ich lief immer mit und kam so auf meine Meter.

Mein Sturz war zum Glück nichts Schlimmes – aus Sicht des Unfallchirurgen: Geprellte Halswirbelsäule, verstauchter Mittelfinger. Inzwischen sind die Schmerzen weitgehend verschwunden, aber die ersten Tage waren unangenehm.

Heute war es anders: Die Wetterbedingungen waren traumhaft, entsprechend viele Wintersportler waren am Berg. Sarah hatte vor ihrem Kurs ein paar intensive Kuschelminuten mit mir, machte aber dann den ganzen Vormittag brav mit. Zu Mittag gab es zum dritten Mal unser Schifahrmenü: Frankfurter mit Pommes und Germknödel – je eine Portion, die wir dann gemeinsam essen.

Der Nachmittag begann mit einer Neuigkeit für Sarah. Der Kurs fand auf einem anderen Übungshang statt, und auf dem Weg dorthin fuhr sie zum ersten Mal mit einem Babylift – zwischen den Schiern eines Bekannten, der uns begleitete. Das gefiel ihr, und so war die Motivationslosigkeit der Vorwoche verschwunden.

Am Heimweg gab es noch einen Zwischenstopp beim Kirchenwert in Maria Schutz, wo wir uns mit den legendären Klosterkrapfen stärkten.

Einmal noch, dann ist der Schikurs vorbei.

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Gut beraten in die nächste Bausaison

Vor fast zwei Wochen meldete ich mich bei der Energieagentur Burgenland für eine Energieberatung an. Dies ist ein kostenloses Angebot seitens des Landes, um sich in den Bereichen Sanierung und Alternativenergie zu informieren. Am Mittwoch hatte ich den Termin mit Frau Köppel, um die inzwischen gesammelten Fragen beantworten zu lassen.

In ein paar Wochen haben wir den Abriss der alten Häuser auf unserem Grundstück vor – die Abbruch-Mitteilung gemäß Burgenländischen Baugesetz haben wir am Dienstag zur Gemeinde gebracht. Dann ist die Ostseite unseres Hauses frei, wo die nackte Ziegelwand auf eine entsprechende Fassade wartet. Dies nehmen wir zum Anlass, um gleich über einen Vollwärmeschutz für das gesamte Haus nachzudenken.

Die üblicherweise dafür verwendeten Baustoffe EPS (StyroPor®) oder XPS sind erdölbasierte Produkte. Diese möchten wir daher nicht verwenden, aber glücklicherweise gibt es inzwischen auch ökologisch akzeptable Produkte mit ähnlichen Dämmeigenschaften. Da bekam ich den Tipp, mir ihm Februar die Baumesse in Wien anzusehen, und dabei gleich Angebote (mit Messe-Rabatten) einzuholen.

Die zu erwartenden Dämmstärken liegen bei 16 Centimetern und mehr. Unser Haus bietet mit seinen Vorsprüngen und Türen leider keine idealen Bedingungen, um an allen Stellen die Wand derart zu verstärken. Der Umgang mit diesem Faktum bereitete Martina und mir Kopfzerbrechen, aber die Beraterin konnte für alle Fragen dazu Antworten anbieten. Solange man gewisse Dämmstärken (der Taupunkt muss im Dämmaterial bleiben) nicht unterschreitet, kann man durch stärkere Dämmung an anderen Stellen etwaig schwächer gedämmten Stellen kompensieren. Nichtsdestotrotz wird es eine Herausforderung werden, dass das Aussehen des Hauses durch exzessive Dämmung nicht „verschandelt“ wird.

Wenn man sich um die Fassade kümmert, ist auch ein guter Moment für die Fenster gekommen. Beides sollte gemeinsam erledigt werden, will man nicht manche Arbeiten umsonst oder doppelt machen. Da kommt noch eine Kostenlawine auf uns zu, aber danach ist unser Haus hoffentlich um Klassen besser, was den Heizwärmebedarf und damit den Energieausweis betrifft.

Eines weiß ich schon: Fad wird mir die kommenden Wochen nicht werden, ich werde vorher mit Ausschreibungen und Angeboten beschäftigt sein, danach kommt die Koordination aller Bauvorhaben.

Zu guter Letzt hatte ich noch ein paar Fragen zur Photovoltaik. Bei unserem Grundstück würde sich das Scheunendach als Fläche für die Kollektoren anbieten, und da war mir nicht klar, wo ich dann die anderen Komponenten, also vor allem den Wechselrichter und die Netzeinspeisung unterbringe. Glücklicherweise gibt es auch Lösungen, wo diese Systemkomponenten an verschiedenen Standorten sein können.

In den aktuellen Preismodellen gibt es eine Überschusseinspeisung, d. h. man gibt nur mehr den Strom ins Netz ab, den man selber gerade nicht braucht – im Gegensatz zum früheren Modell, wo der gesamte Solarstrom eingespeist bzw. der selbst verbrauchte Strom aus dem Netz bezogen werden musste. Für die burgenländische Förderaktion muss mit der BEWAG seinen Vertrag abgeschlossen werden. Man erhält aktuell nur 7,59 ct/kWh eingespeisten Strom, bezahlt aber für den Bezug 16,68 ct/kWh. Mit der alten Förderung war der Einspeisetarif höher als der Bezugspreis.

Damit ist eine Photovoltaik-Anlage fürs erste uninteressant. Die Sanierung bedeutet schon genügend finanzielle Hürden für uns, sodass uns dafür auch das Geld fehlt.

Jedenfalls war die Energieberatung sehr informativ, und ich kann jedem Hausbesitzer empfehlen, ein derartiges Angebot in Anspruch zu nehmen. Ich konnte sehr viel lernen, sodass ich am Bewertungsbogen fast durchgehend mit „Sehr gut” antworten konnte.

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Franz und ein iPad

Eine Arbeitskollegin überließ mir für zwei Tage ihr Apple iPad, damit ich einmal diese neue Art von Computer testen kann. Ich sehe für mich persönlich zwei Einsatzzwecke:

Ersteres probierte ich gestern bei der Heimfahrt im Autobus. Es funktionierte gut. Normalerweise mache ich das am wesentlich kleineren Display meines Mobiltelefons, was schon anstrengend wird. Da war das iPad eine Wohltat für die Augen.

Nicht so toll waren die Ladezeiten. Für den größeren Schirm wird mehr Content geladen. Am Notebook löse ich das Problem, indem ich die interessanten Seiten im Hintergrund Lade und dann Tab für Tab durchlese. Der Safari-Browser bietet zwar mehrere gleichzeitige Seiten an, aber dazu muss ständig hin- und hergewechselt werden, was auch jedes Mal um die zwei Sekunden braucht. Außerdem gewann ich den Eindruck, dass die Seiten im Hintergrund gar nicht fertig geladen werden.

Der zweite Einsatzzweck bewährte sich, im WLAN sind die Ladezeiten besser. Das Notebook ist deutlich größer, muss am Tisch abgestellt werden, während das iPad in der Hand gehalten werden kann. Langsame bzw. große Seiten waren trotzdem ein bisschen zäh. Möglicherweise steht da die Absicht dahinter, dass sich diverse Apps verkaufen lassen, weil sie eine bessere User Experience als der Browser bieten.

Bei einer Seite war ich jedoch unglücklich: beim Online-Wörterbuch. Die englischen Eingaben wurden durch die Autokorrektur ausgebessert, sodass meine Suche nutzlos wurde. Vermutlich kann man das Verhalten irgendwo umstellen.

Natürlich würde sich das Gerät auch gut zum Lesen und Schreiben von Emails anbieten. Das wollte ich jedoch nicht ausprobieren, schließlich ist das Gerät nur geborgt.

Was mir echt gut gefällt, ist die Tastatur. Zum Ausprobieren schreibe ich diesen Blog-Beitrag damit. Das Tippen im Zehn-Finger-System funktioniert problemlos. Da macht mir das Positionieren des Cursors schon mehr Schwierigkeiten.

Ganz fertigstellen konnte ich den Beitrag am iPad jedoch nicht. Für das Foto aus der Digitalkamera brauchte ich dann doch den PC.

Ich bin neugierig auf die zweite Generation dieser Geräte. So etwas mit einem Linux darunter würde mir echt gut gefallen.

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Sarahs erster Schikurs

Heute war ich mit Sarah im Schigebiet Stuhleck, wo sie den ersten Tag im Kinderskikurs der Naturfreunde Eisenstadt verbrachte. Es war ein schöner Tag, die Temperaturen ideal, nicht zu kalt, aber auch noch nicht so, dass der Schnee wegschmolz.

Während Sarah betreut wurde, legte ich die ersten Kilometer mit meinem neuen Snowboard zurück – das erste eigene, bisher hatte ich immer ein Leihboard. Die Pisten waren zum Teil vereist, zum Teil sehr hart. Glücklicherweise blieb sehr viel vom letzten Winterurlaub vor zwei Jahren in Tirol hängen, sodass ich trotz der schwierigen Bedingungen heil und weitgehend sturzfrei ins Tal kam.

Sarah hat der Schikurs gefallen, mir ebenfalls der Tag am Berg, sodass der Fortsetzung nächsten Sonntag nichts im Wege steht. Insgesamt vier Mal ist der Schikurs, sodass von meiner 5-Tages-Karte ein Tag für einen zusätzlichen Wintersporttag übrig bleibt.

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Weihnachtsfotos

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Franz Welser-Möst bekommt Konkurrenz

Samuel und Sarah dirigierten das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker.

PS: Ich hatte 2010 drei Mal die Gelegenheit, im Goldenen Saal des Musikvereins zu singen. Da weckte die Fernsehübertragung die Erinnerungen an diesen tollen Konzertsaal.

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Sachen zu verkaufen und zu verschenken

In Vorbereitung unserer nächsten Bauvorhaben werden die alten Häuser ausgeräumt und alles, was noch irgendwie von Wert ist verkauft und verschenkt – auf willhaben.

Hier eine Liste der Inserate:

So, damit ist die (für mich neue) Galerie-Funktion auch gleich getestet.

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